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| »Schlittenberg« (Digitalzeichnung) |
Kindheitserinnerung: Mit Wollfäustlingen (von der Uroma handgestrickt (wenn sie sich konzentriert hat und vor allem beim Stricken (obwohl sie’s blind konnte und auch dabei geredet hat), hat sie immer »gemümmelt« (mir fällt kein besseres Wort ein))(im Buffet (»Biffeh«) hatte sie eine schwarze Karaffe in Herzform mit Kirschlikör und manchmal hab ich ein Gläschen (mit Herzchen draufgemalt) davon gekriegt)) beim Schlittenfahren (Holzschlitten »Davos« (mit gedrehter Paketschnur dran (und je länger man unterwegs war, umso härter ist sie geworden)(und die Kufen immer gut mit Schnee abreiben, damit er schneller wird)) Schneebälle machen und dann hängen da irgendwann die Eisklumpen drin und die werden immer größer und man muß die Fäustlinge ausziehen und die Klumpen abknubbeln und die Hände spürt man eh seit Stunden nicht mehr, um den Hang kahle, schwarze Apfel- und Birnbäume und aus der Wiese stehen Grassoden raus, an denen man fies hängenbleiben kann, wenn man falsch gestartet ist und nicht vorher die Kurve kriegt, bis zum Schlittenberg waren’s gut zwanzig Minuten (ja, freilich zu Fuß) und mit jeder Minute Rückweg hat man mehr gefroren und dann ists schon dunkel und man kommt heim ins Warme und die Backen (vorne) glühen und dann gibt’s heißen Kaba und manchmal (aber eher selten) vielleicht ne Scheibe Hefezopf (evtl mit Butter (und evtl mit Erdbeergselz (von der Uroma selbergemacht))).


