Ausgewählte Blindtexte Schnipsel, Stammtischparolen, Zettel u.a. –



11.12.10

Gestern & Heute: "Banause , griech., "Ofenheizer" (niedriger Handwerker)"

Alte Bezeichnung für eine Person, die nicht zu den Freigeborenen zählte und mit der Hände Arbeit für ihren Lebensunterhalt sorgen musste. Das Ausüben der freien Künste" ( * Artes liberales ) war dem Banausen verwehrt.
… sollten wir wieder einführen – mindestens visuell gesehen wär die Welt 1 schönrer Ort (Ausnahmegenehmigungen können beantragt werden und werden – nach sorgfältigster Prüfung – in einigen Fällen auch gewährt).
Nur (1): die Volxhochschulen lägen verwaist und würden pleite gehn.
Nur (2): was machen dann die Zahnarztfrauen & Kunstlehrer/innen? Rechtsradikale Parteien gründen? Es sollten also Kompensationsalternativen angeboten werden, Leistungssport vielleicht.
Dass nur rein geistige Tätigkeit, ohne Erwerbsabsichten, mit gesellschaftlicher Akzeptanz rechnen durfte, galt lange Zeit als feste Grundeinstellung.
Der Beweis: wir leben unter der Regentschaft der Banausen. Wie soll das also was werden?
("Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen muß weniger haben, als einer, der arbeitet.")
Selbst berühmte Künstler und Musiker wie Mozart sowie Ärzte bzw. Wissenschafter wie Ingenhousz wurden, da vom Erwerb abhängig, gesellschaftlich weitgehend isoliert. Eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen die gesellschaftlichen Schranken fielen, war der Spieltisch. Heute wird mit Banause gewöhnlich ein kleinlicher, nur auf den Nutzen bedachter Mensch bezeichnet, dem eine gediegene Bildung und vor allem Kunstverständnis fehlen.
Gibts den Begriff "Kunstnazi" eigentlich schon?

(Zitate aus dem Newsletter von www.beyars.com)
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