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08.11.07

Nida-Rümelin: Mehr privates Engagement in der Kultur aber kein Sponsoring

Deutschlandradio Interview von heute morgen:

Nida-Rümelin: Mehr privates Engagement in der Kultur aber kein Sponsoring

Wenn die Demokratie nicht ihre Verantwortung für öffentliche Güter deutlich macht, dann erodiert die Demokratie. Mit diesen Worten kritisiert der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin den Rückzug des Staates aus der Kultur. Ähnlich wie der Schriftsteller Ingo Schulze ist auch er besorgt über das zunehmende Kultursponsoring. Im Deutschlanradio Kultur warnte der Philosoph allerdings davor, alles in einen Topf zu werfen. Man müsse unterscheiden zwischen mäzenatischem Engagement von privater Seite, das Werbung ausschließe und dem Sponsoring, das eine Werbemaßnahme sei für das Unternehmen, das Geld zuschieße. Zwischen diesen beiden zu unterscheiden, werde umso problematischer, je mehr die Grenzen verwischten. Grundsätzlich begrüßte Nida-Rümelin privates Engagement im kulturellen Bereich. Ingo Schulze hatte am Wochenende in seiner Dankesrede bei der Entgegennahme des Thüringer Literaturpreises vor einem starken Einfluss der Wirtschaft auf den Kulturbetrieb gewarnt.
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